News & Blog

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01.08.2021 | Test: Ozone Rush 6

Ozone Rush 6 - EN B
Ozone Rush 6 - EN B
Die neue Version des Baby Delta!
Preis ab:
4.250,00

Klassifikation

Mitte Juli kam er endlich an, der neue Ozone Rhus 6 in meiner Größe. Da wir zusätzlich auch noch passendes Wetter hatten, konnte ich ihn noch am selben Tag bei einem kleinen Streckflug testen.
Ich bin zusammen mit Mäthi losgeflogen, er war auf seinem Omega XALPS unterwegs, ich mit dem neuen Rush. Wir sind in Burgen gestartet und hatten uns Trier als Ziel gesetzt.

Der Rush 6 ist sehr einfach zu starten und stellt dabei aus meiner Sicht keinerlei Ansprüche an den Piloten. Die Tragegurte sind jedoch etwas unübersichtlich, was aber für einen halbwegs routinierten Piloten auch kein Problem darstellen sollte.

In der Luft nimmt der Rush 6 sehr gut Steigen an. Die Kappe ist dabei sehr aufgewogen und lässt sich gut zentrieren. Ich konnte auch keine Tendenz zum Graben oder Aufstellen erkenn, der Rush 6 fliegt einfach rund.

Wir konnten auch recht schnell bis zum Deckel von Burgen aufdrehen und dann in Richtung Trier abfliegen. Der EN-D klassifizierte Omega XALPS war natürlich deutlich schneller als der Rush, daher musste ich weite Teile der Strecke voll beschleunigt fliegen, um Mäthi folgen zu können. Der Rush hat dabei mit dem Wind eine sehr gute Gleitleistung und so kamen wir relativ gleich hoch an der jeweils nächsten Thermik an. Negativ aufgefallen ist mir, dass die Ohren beim beherzten Treten des Beschleunigers nicht stabil waren und zum Teil sogar eingeklappt sind. Hier scheint die Innenspannung nicht optimal zu sein.

Leider konnten wir unser Ziel sind ganz erreichen und sind dann in Mehring abgesoffen, da wir einfach zu tief ankamen. Hier spielte der Rush dann eine weitere Stärke aus, da er sehr einfach und genau zu landen ist. Ich musste auf einem recht kleinen Wiesenstreifen landen, was kein Problem darstellte.

Insgesamt macht der Rush auf mich einen sehr ausgereiften Eindruck, so wie ich das auch von einem Ozone Schirm erwarte. Leider trübt die Tendenz, die Ohren einzuklappen ein wenig den ansonsten sehr positiven Eindruck.

27.03.2021 | Test: Swing Arcus 2 RS

Swing Arcus 2 RS - EN B
Swing Arcus 2 RS - EN B
Der Swing schlecht hin, neu gedacht!
Preis ab:
3.690,00

Klassifikation

Da kann man schon große Augen machen. Der Arcus hat mit dem neuen Model 2 RS einen riesigen Sprung gemacht. Hatte der Vorgänger noch 42 Zellen und eine moderate Streckung von 5.25, kommt der neue Arcus 2 RS mit 57 Zellen und einer Streckung 5.4 daher. Eine wirklich erfrischende Verwandlung des Traditionsschirms schlecht hin von Swing, der letztlich nur noch den Namen mit seinen Vorgängern gemeinsam hat. Der Arcus  wurde in diesem Test zusammen von Joachim Güttes und Axel Kalenborn geflogen.

Das bestätigt sich auch direkt beim ersten Start. Das Aufziehverhalten gleicht dem des Nyos RS und ist sehr einfach und kontrolliert möglich. Das RAST System verzögert den Start nicht, der Arcus kommt gut hoch und überschießt nicht, so wie man es erwartet. Der Arcus ist aber ganz klar kein Anfängerschirm und muss bei bewegter Luft am Start ein wenig geführt werden.

In der Luft präsentiert sich der Arcus 2 RS sofort mit seinen Parade-Merkmalen. Er vermittelt Stabilität, ist dabei sehr wendig, geht gut in die Kurve und nimmt Thermik hervorragend an. Beim ersten Flug konnte Axel zusammen mit einem Mantra M7 aufdrehen, der ihm keinen Meter abgenommen hat.

Nicken und Rollen führt der Arcus sehr spurtreu aus, die Ausleitungen machen Spaß und verleitet zum nachlässig werden. Es gibt kein Nachpendeln oder Aufschaukeln, das zu kontrollieren wäre. Dabei bleiben die Steuerwege stets groß genug, um gegebenenfalls Unachtsamkeiten des Piloten zu tolerieren.

Die Steilspirale nimmt der Arcus 2 RS  gerne und rasch als Abstiegshilfe an und erzeugt schnell nach 2 Umdrehungen das gewünschte Sinken, ohne darin verharren zu wollen. Auch die Ausleitung fällt außergewöhnlich leicht, flüssig baut er seine Fahrt ab ohne sich Aufbäumen zu wollen.

Ohrenanlegen ist über die geteilten, äußeren A- Leinen leicht und effizient. Dabei bleiben die Ohren in allen Geschwindigkeiten vollständig ruhig. Beim zusätzlichen Spiel mit dem Beschleunigereinsatz, lässt sich die Sinkrate wunderbar dosieren, ein deutliches Plus, wenn man z.B. Top-Landen möchte.

Einseitige Klapper erzeugen leicht verzögert ein eher geringes Nicken und Abdrehen. Auch die Reaktion bei einem simulierten Klapper waren erfreulich, die Reaktion kam recht verzögert, was auf das RAST System zurück zu führen ist.

Besonders gut gefiel Joachim der simple B-Stall. Dafür ist der Arcus 2 RS wirklich gut geeignet. Durch das RAST System war der Kraftaufwand zum Herunterziehen der B- Ebene zuerst recht hoch, nach 5 cm dagegen wurde es sehr moderat. Die Kappe steht im B- Stall wie eine Eins mit den Händen auf Schulter-/ Brusthöhe.

Gegen den Wind kann sich der Arcus 2 RS gut behaupten, er geht auch in den thermischen Böen noch gut vorwärts. Man hat nicht das Gefühl zu einem Windspiel zu werden. Mit Einsatz des Beschleunigers sind Rolle auf Rolle etwas über 50 kmh Geschwindigkeit möglich. Der Beschleunigerdruck ist in allen Bereichen fühlbar gleich und bis 2/3 des Weges nimmt der Schirm deutlich an Fahrt zu, ohne ein nennenswertes Sinken zu erzeugen. Darüberhinaus setzt er das letzte Drittel des Steuerwege, weiter Geschwindigkeit um, doch wie zu erwarten steigt auch die Sinkrate an.

Bei der Landung fallen die etwas längeren Steuerwege auf, zum Ausflaren kann man durchaus bis 60 cm Steuerweg an den Bremsen ziehen. Die Landung sogar auch bei leichtem Rückenwind, stellte kein Problem dar und war sanft zu erfliegen. Jedoch haben wir uns dabei erwischt wie wir nach mehreren Flügen automatisch zum Landeanflug die Leinen um die Hände gewickelt haben.

Unser Fazit: Der Swing Arcus 2 RS ist schon so etwas wie eine "Eierlegende Wollmilchsau", mit dem viele B- Klasse Piloten sehr zufrieden sein werden.

05.12.2020 | Test: Mac Para Muse 5 EN-A

Mac Para Muse 5 - EN A
Mac Para Muse 5 - EN A
Der Hang-, Thermik- und Motorschirm in Version 5!
Preis ab:
2.895,00

Klassifikation

An den letzten beiden Wochenenden hatte ich die Möglichkeit, den Mac Para Muse 5 zu testen. Bei toller Novemberthermik in Klüsserath hatte ich eines der ersten Seriengeräte im Kofferraum und war gespannt auf die neue Muse Version.

Das erste, was mir beim Auspacken aufgefallen ist, die Kappe ist sehr robust aufgebaut und damit auch für den harten Einsatz bei der Schulung bestens geeignet. Das macht sie etwas schwerer als vergleichbare Geräte aber auch haltbarer.

Beim Start verhält sich der Muse 5 mehr als vorbildlich. Der Wind kam recht schräg, trotzdem kam der Muse vorbildlich hoch und stellt sich ohne meinen Eingriff in den Wind. Dabei war ein Überschießen fast nicht zu provozieren, der Muse 5 bleibt auch ohne ihn anzubremsen über dem Piloten stehen und hebt nach einer kurzen Strecke ab. So vorbildlich habe ich das bisher noch bei keinem anderen Schirm erlebt. Das Startverhalten des Muse 5 wird vielen Schülern und Gelegenheitsfliegern den Streß vor dem Start nehmen.

In der Luft punktet der Muse 5 durch sein feines Handling und seine sehr gute Leistung. Trotz seiner Schulungstauglichkeit ist er ein vollwertiger Intermediate, der seinesgleichen sucht. Ich war immer bei den höchsten Schirmen und hatte es sehr einfach, in die Thermik einzudrehen. Der Muse ist im Vergleich zu seinem Vorgänger wieder etwas leichtgängiger und spritziger geworden. Er lässt sich auch durch Gewichtsverlagerung sehr gut steuern, was bei vielen EN-A Geräten nur eingeschränkt möglich ist. Auch beschleunigt gegen den Wind macht der Muse 5 eine gute Figur und übertrifft viele höher klassifizierte Schirme.

Insgesamt hat mir der Muse 5 sehr gut gefallen, er ist ausgewogen, hat keine Allüren und punktet durch seine sehr einfachen Starteigenschaften.

01.10.2020 | Test: Neo Stay Up, Leichtgurtzeug

Neo Stay Up
Neo Stay Up
Das ultraleichte Streckengurtzeug von Neo!
Preis ab:
1.390,00

Klassifikation

Die Optimierung der Leichtausrüstung steht bei vielen Piloten hoch im Kurs. Auch ich habe mich zum Anfang der Saison gefragt, wo ich noch ein paar Gramm einsparen kann und bin dann beim Gurtzeug hängen geblieben. Unter den vielen XC-Gurtzeugen ist mir das Neo Stay Up besonders aufgefallen, da es mit 1.79 kg das leichteste Gurtzeug seiner Klasse ist, das einen zertifizierten Protektor hat.

Das Stay-Up hat dieselbe Geometrie wie das Neo Suspender. Neo verwendet ein eigenes für Gurtzeuge entwickeltes Ripstop Dyneema Gewebe, das extrem leicht und stabil ist. Die Stabilität kann ich bestätigen, bisher habe ich keine Schäden am Gurtzeug.

Das Neo Stay Up ist sehr gut einzustellen und dadurch individuell für jeden Piloten konfigurierbar. Ich habe ein wenig Zeit gebraucht, bis ich das Gurtzeug optimal auf mich eingestellt hatte, danach sitzt man aber sehr gut im Stay Up. Alle Schließen sind so konstruiert, dass sie sich im Flug nicht verstellen. Der Retter wird in einen Frontcontainer eingebaut, der sich beim Flug vor dem Piloten befindet und der sich auch als Cockpit nutzen lässt. Varios können angeklettet werden und man hat genügend Platz. Da der Retter angenehm auf dem Beinsack aufliegt, sind die Instrumente gut ablesbar.

Ein Novum beim Stay Up, ist abnehmbare Koroyd 2.0 Rückenprotektor. Koroyd hat sich auf die Herstellung von Protektoren aller Art konzentriert und Neo ist der erste Hersteller, der einen Protektor von Koroyd einsetzt. Der Protektor wiegt nur 340 Gramm, bei einer Dicke von lediglich 9 cm. Er besteht aus einer Vielzahl thermisch miteinander verbundener Polymer-Röhrchen, die durch die Verschmelzung eine sehr leichte Kunststoff-Wabenstruktur ergeben. Keine andere Technologie absorbiert laut Neo so viel Energie beim Aufprall. Beim Stay Up kommt ein kleiner Protektor zum Einsatz, der lediglich das Becken und die Wirbelsäule vor Verletzungen schützt.

Soweit die Theorie, in der Praxis musste ich den Protektor nicht bemühen, da ich keine harte Landung hatte. Da Koroyd aber in vielen anderen Sportarten (Ski, Mountainbike, etc.) einen sehr guten Ruf hat, zweifle ich nicht an seiner Sicherheit.

Das Speedsystem hat drei Stufen und wird durch stabile Rollen nach außen geführt. Die drei Stufen lassen sich nicht verstellen. Grundsätzlich lassen sie sich leicht mit der Ferse ertasten und hebeln den Piloten nicht aus. Der Stauraum ist sehr großzügig, Rucksack und Co. lassen sich leicht verstauen und auch Stöcke finden ihren Platz.

Beim Start und im Flug verhält sich das Gurtzeug absolut vorbildlich. Der Komfort ist trotz des geringen Gewichts sehr gut und der Kompromiss zwischen Agilität und Stabilität gelungen. Ich bin echt begeistert vom Stay Up, das ich als vollwertiges Gurzteug und nicht als leichten Kompromiss sehe.

21.03.2020 | Test: Ozone Zeolite GT, EN-D

Ozone Zeolite GT - EN D
Ozone Zeolite GT - EN D
Die neue Generation leichter Zweileiner!
Preis ab:
4.750,00

Klassifikation

Es ist in jeder Saison faszinierend zu sehen, dass sich unsere Schirme immer noch weiterentwickeln. Meist läuft das in kleinen Schritten, ein neues Modell startet etwas besser, gleitet besser gegen den Wind oder wir etwas leichter.

Wenn das bei einem Schirm jedoch alles zusammenkommt, dann ist das mehr als ein nur evolutionärer Schritt. Bei dem Zeolite GT von Ozone ist das der Fall. Der Zeolite GT ist die etwas schwerer Version des X-Alps Zeolite, wird auch als Zweileiter produziert, hat jedoch etwas strapazierfähige Tücher und einen konventionellen Tragegurt. Der Schirm wiegt trotzdem nur ca. 3.5 kg und ist damit extrem leicht. Ich konnte den Zeolite GT beim Stubai Cup in ordentlicher Thermik testen.

Schon bei Start ist mir der Zeolite GT positiv aufgefallen. Ich konnte keine zweileiner typischen Allüren feststellen, der Schirm kommt direkt hoch, muss nur leicht angebremst werden und ist damit sehr einfach zu starten.

In der Luft war ich sofort vom Handling des Zoelite GT begeistert, das mich an das Handling der alten Mantras 3 und 4 erinnerte. Die waren nicht so hart ausleget wie die aktuellen Hochleister und dadurch in der Thermik deutlich feinfühliger. Ich konnte sofort aufdrehen und dabei diverse Schirme auskurbeln. Der Zeolite GT war dabei auch einfach im Griff zu halten und ich fühlte mich jederzeit sehr gut aufgehoben.

Tritt man dann den Beschleuniger, zeigt des Zeolite GT was in ihm steckt. Ich konnte mit deutlich über 60km pro Stunde das Stubaital queren und das bei einer Sinkrate die ich nicht für möglich gehalten hätte. Da ich aber auch einige Low-Level-B Schirme getestet habe, ist das nicht objektiv.

Schaut man in beim Flug nach oben, dann fällt insbesondere das sehr faltenfreie Segel auf und die fast schon beängstigend geringe Anzahl an Leinen. Ozone bestätigt auch, dass der Zeolite GT den geringsten Leinenbedarf und den niedrigsten Leinenwiderstand aller bisher von ihnen gebauten Schirme hat.

Insgesamt ist der Zeolite GT ein unglaublicher Sprung, den ich in der Gleitschirmentwicklung fast nicht mehr für möglich gehalten habe. Da zeigt sich die 10 jährige Erfahrung von Ozone beim Bau von Zweileinern. Aus meiner Sicht gibt es jetzt keinen Grund mehr einen D-Schirm mit drei Leinen zu fliegen!

02.03.2020 | Test: Swing Miura RS, EN-A und EN-B

Swing Miura RS - EN A
Swing Miura RS - EN A
Der A- und B-Schirm!
Preis ab:
3.490,00

Klassifikation

Da hat Swing eine wirklich interessante Innovation am Start. Mit dem Miura RS gibt es erstmals einen Schirm der sowohl als EN-A und EN-B zugelassen ist. Damit ist der schulungstaugliche Schirm für Ein- und Aufsteiger ideal nutzbar.

Grundsätzlich ist die Fläche als Low Level EN-B Schirm konzipiert, kann aber mit wenigen Handgriffen in einen EN-A Schirm verwandelt werden. Dazu ist lediglich eine Verkürzung des Beschleunigerwegs notwendig, was Swing mit dem sog. „Speed-Limiter“ erreicht hat. Was beiden Einstufungen bleibt ist das sehr schöne Handling und auch die wirklich tolle Optik, die nichts mit einem plumpen Anfängerschirm gemein hat.

Ich konnte den Swing Miura RS in Sedgefield testen, da Pete Wallenda bereits mehrere der neuen Schirme vor Ort hatte und mir netterweise einen davon zur Verfügung gestellt hat. Ich habe die Optik bereits angesprochen, da sie das erste ist, das einem beim Aufziehen des Miura RS ins Auge fällt. Die Silhouette ist sehr schön, der Flügel steht großartig im Wind und startet quasi von selbst. Der Miura RS hängt nicht, schießt nicht vor und bleibt solang über dem Piloten wie er das möchte.

Ist man in der Luft, dann spielt der Miura RS seine Stärke voll aus. Er ist sehr leichtgängig und drehfreudig, nimmt Steigen gut an und macht einfach Spaß. Er erinnerte mich vom Handling her ein wenig an den PHI Symphonia, liegt aber etwas satter in der Luft. Ich habe bisher keinen schulungstauglichen A-Schirm mit einem so schönen Handling geflogen.

Ich bin den Schirm in der B-Variante geflogen, konnte den Beschleuniger also voll durchtreten und kam dadurch auch merklich schneller voran. Auch was die Gleitleistung angeht, machte der Miura RS einen guten Eindruck, Sedgefield ist aber nicht wirklich dazu geeignet Vergleiche mit anderen Schirmen zu fliegen. Ich war auf jeden Fall immer ganz oben mit dabei, was aber auch an den vielen Schülern gelegen haben kann, die mit mir in der Luft waren.

Insgesamt ist der Miura RS ein sehr gelungener Schirm und mit sein Doppeleinstufung für einen breiten Kreis von Piloten geeignet.

 

08.02.2020 | Off Topic: Texte in der Gleitschirmszene

Eigentlich dachte ich ja, dass schon alles über Gleitschirme geschrieben worden sei. Jedes Jahr werden die neuen Modelle gleichzeitig besser, leichtgängiger, schneller und sicherer. Die Anzahl an Superlativen ist fast nicht zu überbieten.

Zusätzlich führt die Nutzung von Übersetzungsprogrammen zu unglaublichen Stilblüten, da entfaltet sich dann schon mal die "Kathedrale mit hervorragender Kohäsion" über dem Kopf des Piloten, der "Flügel schnitzt die heiße Luft" und das "Hochleistungssegelflugzeug ist auch von leichten Kindern zu starten".

Das alles ist aber nichts gegen die Beschreibung, die das Team um Bruce Goldsmith über den Punk formuliert hat, ich zitiere wörtlich von der Webseite:

Wir haben die Aufgabe Vorlieben, Kontrolle und Haltung in Gleitschirme einzubringen. Der PUNK ist eine moderne Rebellion gegen geschmacklose Gleitschirme. Dieser New Age-Flügel ist eine Explosion aus Gefühlen, Kontrollierbarkeit und Spaß. Es ist eine Frage des Respekts. Der PUNK wird die kalte, harte Wahrheit über die Bedingungen sagen, die Ihnen die Eyes-Wide-Open Sicherheit und Leistung bringt.

Ende der Propaganda. Erlange Erleuchtung. Treffen deine eigenen Entscheidungen. Flieg den unzensierten PUNK.

Wir sind alle Punks. Unsere Subkultur hat die etablierte Ordnung und die Beschränkungen der Gesellschaft geschockt. Wir brechen die Regeln der Natur, missachten die Normen und haben eine gute Zeit. Der High-B PUNK wurde entwickelt, um tief in diesen rebellischen Teil deines Gehirns einzudringen und Dich von der Realität zu erleuchten. Bist du ein Pilot, der die Wahrheit wissen will? Der PUNK wird sie Dir enthüllen.

Ich habe meinen Schirm schon häufiger nach einem Statement zu seiner Haltung gefragt und Bruce hat recht, da kam nichts. Es wird Zeit, dass sich endlich jemand dieser Aufgabe annimmt. Mein Schirm hat auch kein Quäntchen "Eyes-Wide-Open Sicherheit und Leistung", jetzt wo ich weiß, dass die wichtig ist, bin ich mehr als enttäuscht.

Blöderweise war ich auch nie ein Punk und bin da kein Experte wie Bruce und seine Mitarbeiter. Daher fehlt mir ein wenig der Geist dieser Szene. Ich konnte aber auch kein Bild von Bruce mit Iro, Nietenjacke und Stachelhalsband finden, er sieht ja eher so ein wenig konservativ aus, aber da kann man sich ja irren.

04.06.2019 | Test: Mac Para Eden 7, EN-B

Mac Para Eden 7 - EN B
Mac Para Eden 7 - EN B
Mehr Leistung, mehr Spaß!
Preis ab:
3.590,00

Klassifikation

Pünktlich zum Testival in Kössen hat Peter Recek von Mac Para zusammen mit seinem Testpiloten Christian Amon die siebte Auflage des High Level EN-B Schirms Eden vorgestellt. Und eines sei schon einmal vorweggesagt, „High Level“ ist der der neue Eden 7.

Ich bin die 24er Version des Eden 7 geflogen, die semileicht ausgelegt ist und lediglich 4.45 kg auf die Wage bringt. Der Schirm hat einen Gewichtsbereich von 70-90 kg und ich bin ihn am oberen Limit geflogen.

Anders als viele seiner Mitbewerber hat der Eden 7 ummantelte Leinen, die nicht so schnell verknoten und damit das Sortieren sehr einfach machen. Der Schirm ist auch kinderleicht zu starten, hängt nicht und hat keine Tendenz zum Überschießen.

In der Luft zeigt der Eden 7 was in ihm steckt. Ich würde ihn als wahres Steigwunder bezeichnen, der sowohl in sanften als auch in harten Thermiken perfekt zentriert werden kann. Der Schirm stellt sich nicht auf, gräbt nicht und ist für einen B-Schirm sehr wenig.

Die Kappe vermittelt in allen Lagen gutes Sicherheitsgefühl und wirkte auf mich sehr stabil in teils recht turbulenten Bedingungen. Dabei ist die Kappe nicht übermäßig gedämpft, sondern vermittelt was um einen herum los ist.

Am meisten beeindruckt hat mich jedoch die Leistung bei Vollgas. Subjektiv würde ich den Eden 7 als aktuell leistungsfähigsten EN-B Schirm bezeichnen. Die Leistung ist auf einem Niveau, das mache C-Schirme vermissen lassen und sucht aktuell seines Gleichen.

Peter Recek hat wieder ganze Arbeit geleistet und einen rundum gelungenen Schirm abgeliefert der sicherlich viele Freunde finden wird.

27.05.2019 | Test: PHI Maestro X-Alps, EN-B

PHI Maestro X-Alps - EN B
PHI Maestro X-Alps - EN B
High Level B, Leistung satt und minimales Gewicht!
Preis ab:
4.750,00

Klassifikation

Bei unserem Testival am 25.05.2019 hatte ich die Möglichkeit den nagelneuen PHI Maestro in der X-Alps Version zu testen. Benni Hörburger (Bild) von PHI hatte mir den Schirm wärmstens empfohlen und auch noch eine Version in meiner Größe zur Hand.

Was direkt auffält ist das Gewicht oder eher das nicht vorhandene Gewicht des Schirms. Ich bin die leichteste Version in der 18er Größe geflogen und hatte ein Paket von gerade einmal 2,5 kg in der Hand. Ein derart leichten Schirm bin ich im oberen B-Segment bisher nicht geflogen. Das zweite das mir beim PHI Maestro X-Alps aufgefallen ist, sind die Stäbchen oder auch hier besser, die nicht vorhadenen Stäbchen im Untersegel. Der Schirm kommt ohne sie aus und ist daher viel einfacher zusammenzulegen und auch unempfindlicher als viele seiner Mitbewerber. Das dritte markante Merkmal sind die extrem wenigen und dazu noch sehr dünnen Leinen des Schirms, PHI hat hier sehr exakt und materialsparend gearbeitet.

Nach dem sehr einfachen Start, ist der Schirm in der Luft eine wahres Steigwunder. Ich musste am Anfang ein wenig kämpfen, da ich nicht direkt einen Bart gefunden habe und konnte mich dabei unter anderem mit einen Zeno, einem Mentor 6 und einem Omega X-Alps messen. Keiner der Schirme konnte mir weg steigen und das, obwaohl ich ihn etwas oberhalb des empfohlenen Gewichtsbereichs geflogen bin. Der Maestro dreht sehr angenehm, ist leichtgängig und neigt nicht zum graben oder schieben.

Nachdem ich am Deckel von Burgen angekommen war, habe ich dann die Gleitleistung getestet. Hier macht der Maestro bereits im Halbgas einen sehr leistungsfähigen Eindruck. Da mein Gurtzeug keine korrekte Befestigung für den verwendeten Beschleuniger hatte, wollte ich hier nicht voll durchtreten, ein weiterer Test folgt also noch.

Insgesamt war ich vom Handling des PHI Maestro X-Alps wirklich begeistert. Das minimale Gewicht in Kombination mit der beeindruckenden Steig- und Gleitleistung machen ihn zu einem der heißesten Modelle dieser Saison.

05.04.2019 | Test: Ozone Swift 5, EN-B

Ozone Swift 5 - EN B
Ozone Swift 5 - EN B
Leichter kann Leistung nicht sein!
Preis ab:
3.995,00

Klassifikation

So begeistert hat unser "Cheftester" Jürgen Karthe bisher nur selten über einen Schirm berichtet. Nachdem Ozone in den letzten Jahren eher mit Hochleistern auf sich aufmerksam gemacht hat, ist jetzt die B-Klasse wieder an der Reihe.

Der Swift 5 von Ozone ist die leichte Version des Rush 5 und wurde genau wie dieser komplett überarbeitet. Er ist 30 % leichter als der Rush 5 und damit ein leichtgewichtiger Sport-Leistungsflügel, der an der Spitze seiner Klasse anzusiedeln ist. Er wurde mit der gleichen Technologie entwickelt, die in den Leistungsschirmen von Ozon, wie Enzo 3 oder Zeno verwendet werden. Und natürlich gibt es einige innovative neue Features dazu.

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen und hat nicht nur Jürgen begeistert. Auch Lucien Haas und Ziad Bassil haben den Swift 5 bereits getestet und geben ihm sehr gute Noten.

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10.03.2019 | Test: Swing Agera RS M, EN-C

Swing Agera RS - EN C
Swing Agera RS - EN C
C-Klasse mit RAST System!
Preis ab:
3.990,00

Klassifikation

Der Agera RS ist der erste EN-C Schirm von Swing der mit dem RAST-System ausgestattet ist. Swing will mit dem Agera RS die Sportklasse neu definieren und die Grenzen zur Performance-Klasse verschieben. Die Zielgruppe für den Agera RS sind erfaherene Piloten mit Strecken- und Wettkampf-Ambitionen.

Für uns hat Jürgen Karte den Agera RS sehr intensiv unter die Lupe genommen und kommt zu einem ähnlichen Fazit wir Swing selbst. Der Schirm ist trotz seiner recht einfachen Handhabung beim Start und im Flug, dem mehrjährig erfahrenen XC-Piloten vorbehalten, denn nur in diesem Spektrum macht dieses Segel wirklich Sinn. Hier entfaltet der Agera RS aber sein Potential und sorgt mitunter auch für einen ordentlichen AHA-Effekt. Für das reine Thermikkurbeln scheint der Agera RS nicht konstruiert. Jürgen sieht im Agera RS derzeit ein Nischenprodukt zwischen High End C und D-Schirmen, mit entsprechend kleiner Zielgruppe aber einem großen Potenatial.

Der Schirm ist für ihn ein Zwischenschritt in eine neue Generation Gleitschirm Die Gleiteigenschaften sind für einen C-Klasse-Schirm phänomenal und die Sicherheitsfeatures erlaubten es nie zuvor, einen derartigen Schirm so sicher zu fliegen.

» Den vollständigen Test als PDF lesen

14.02.2019 | Test: Advance Epsilon 9, EN-B

Advance Epsilon 9 - EN B
Advance Epsilon 9 - EN B
Der Klassiker für die Saison 2019!
Preis ab:
3.375,00

Klassifikation

Wenn ein neuer Epsilon auf den Markt kommt, dann sind wir alle immer besonders gespannt, da der Epsilon schon seit vielen Jahren die Referenz für Gleitschirme im unteren bis mittleren B-Segment ist.

Diesmal habe ich unseren ersten Epsilon 9 direkt aus der Post mit nach Südafrika nehmen können, um ihn hier auf Herz und Nieren testen zu können. So viel vor weg, der Schirm fliegt sich toll und macht auch optisch wirklich was her!

Fangen wir mit der Verarbeitung an, die ist Advance typisch auf dem höchsten Niveau, das es aktuell am Markt gibt. Der ganze Schirm ist top verarbeitet, steht faltenfrei in der Luft und auch die Tragegurte sind sehr übersichtlich.

Laut Advance soll man mit dem Epsilon 9 abheben und sich rundum wohl fühlen, da den Schirm so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Genau das kann ich bestätigen! Ob viel oder wenig Wind der Epsilon 9 startet und fliegt mit einer unglaublichen Ruhe und Ausgewogenheit. Dabei nimmt er auch geringes Steigen sehr gut an und ist für seine Klasse ziemlich flott unterwegs.

Bei meinen Flügen an der Düne in Wilderness und der Map of Afrika verhielt sich der Epsilon 9 nick- und richtungsstabil, auch bei etwas turbulenteren Bedingungen und setzte die Steuerimpulse präzise um. Den Stallpunkt kann man sehr gut erfühlen und man muss schon sehr feste ziehen, bis der Epsilon diesen erreicht. Ich war bei vielen Flügen in der höchsten Gruppe und liege beim Startgewicht im mittleren Bereich. Für einen so einfach zu fliegenden B-Schirm ist das beeindruckend.

In Sedgefield und Porterville konnte ich den Epsilon 9 bei teils ruppiger Thermik testen. Auch bei heftigen Thermiken bleibt der Schirm sehr stabil und jederzeit gut beherrschbar. Er nimmt die Thermik gut an und ist für seine Klassifizierung ziemlich wendig. Ich konnte den Schirm auch in ruppigen Thermiken gut im Zentrum halten und beim Steigen auch mit anderen, teils höher klassifizierten Schirmen, mithalten.

Ich bin den Schirm mit einem Advance Success 3 geflogen, das recht breit aufgehangen ist. In dieser Konstellation konnte ich den Epsilon 9 auch sehr gut über Gewichtsverlagerung steuern, wodurch er auch leichtes Steigen sehr gut annimmt. So konnte ich einige Male über Schwächephasen überbrücken und war dann als einziger in der Luft.

Auch bei den Abstiegshilfen ist der Epsilon 9 sehr gutmütig, die Ohren kommen ohne Probleme wieder raus und auch die Steilspirale lässt sich sehr einfach ein- und ausleiten. Die Sinkraten bei beiden Methoden sind gut. Einen B-Stall bin ich nicht geflogen, ich mag ihn auch nicht.

Was mir am Epsilon 9 nicht gut gefällt, sind die dünnen Leinen in den oberen Ebenen. Da waren die etwas dickeren Leinen des Vorgängers deutlich einfacher zu sortieren und haben die Piloten nicht überfordert. Leider hat Advance da wohl keine Chance ein höheres Sicherheitslevel durchzusetzen, da fast alle anderen Hersteller auch dünne Leinen verbauen.

Insgesamt ist der Epsilon 9 ein extrem sicherer Spaß-Schirm ohne Überraschungen und Allüren, der auch von Anfängern gut beherrscht werden kann und ein hohes Potential für eine breite Pilotengruppe bietet.

16.12.2018 | Fortbildung bei Moselglider - "Wini" in Aktion

Thema des Abends ist "Effektive Flugtechnik optimiert auf die Gleitschirme der neuen Generation". Des Weiteren verschafft uns "Wini" einen Einblick in die Gleitschirm-entwicklung und Konstruktion von Gleitschirmen und Gurtzeugen.

Die Präsentation begann mit lustigen Videos von Starts und Landungen aus den anfängen des Gleischirmsports, gefolgt von Beispielen aus der jüngsten Vergangenheit wie man es nicht machen sollte. Klar das Wini dann viele wertvolle Tips zum optimalen Start mit dem Gleitschirmen der neuesten Generation in Wort und Video für die Teilnehmer parat hatte. "In der Ruhe liegt die Kraft" und "weniger ist mehr" waren seine Kernausagen. Für viele Teilnehmer neu waren die Erläuterungen zum Thema Nutzung des Beschleunigers in Verbindung mit deutlichem Anbremsen bei der Landung. Die Technik ausführlich erklärt und Bespiele per Video  gezeigt.

25 interessierte Gleitschirmpiloten fanden am Freitag Abend den Weg zu uns in die Flugschule und wurden von Wini in seiner unnachamlichen Art unterhalten und informiert.

Weitere Fortbildungsveranstaltungen werden im Januar und Februar 2019 noch folgen. Wir informieren wieder an dieser Stelle, auf unserer Facebook Seite und per Rundmail.

04.12.2018 | Geschenke für Flieger

Es ist jedes Jahr das gleiche, Weihnachten oder auch der Guburtstag kommen völlig überraschend und wir haben keine Ideen für Geschenke. Wir kennen das Problem und werden sehr häufig gefragt, was man denn einem Gleitschirmflieger schenken kann.

Wir machen daher hier ein paar Vorschläge für Geschenke in unterschiedlichen Budgets und hoffen es ist auch für Ihren Piloten oder Ihre Pilotin etwas dabei.

Piloten-Geschenke bis 50,- €

Wir sind ehrlich, in diesem Budget gibt es nicht wirklich viel, was man verschenken kann. Wir haben aber drei Produkte gefunden, die nicht nur preiswert, sondern auch sehr nützlich sind. Es handelt sich um Produkte, die man als Pilot eigentlich gar nicht nutzen möchte, die aber im Notfall sehr hilfreich sind.

Wen es einmal unfreiwillig runter geht, dann ist es besser von einem Baum gebremst zu werden als hart auf dem Boden aufschlagen. Die free*spee Baum-Sicherung dient dazu, sich nach einer Baumlandung befestigen zu können, um nicht doch noch durch eine plötzliche Bewegung unsanft vom Baum zu fallen. Das Set besteht aus hochbelastbaren und ultraleichten Materialien, die Bandschlinge und der Leichtkarabiner wiegen nur 96 Gramm!

Die free*spee Rettungsschnur mit ultralauter Signalpfeife ist eigentlich Pflicht für jeden Piloten. Eine Rettungsschnur dient dazu, mit den Helfern am Boden in Kontakt zu kommen und ein Seil oder was auch immer nach oben ziehen zu können. Statt einem Bleigewicht hängt am Ende der free*spee Schnur eine sehr laute und weit hörbare Signalpfeife. So kann man die Bergungsmannschaft über eine große Entfernung auf sich aufmerksam mach. Eine konsequent durchdachte Lösung, um seine Situation bei einer Baumlandung zu entschärfen.

Beide Produkte zusammen mit einem Erste-Hilfe-Set kann man auch in einer Tasche erwerben. Sie ist super kompakt, wasserdicht und mit vielen Befestigungsmöglichkeiten ideale Begleiter.

Free*Spee Baum-Sicherung
Free*Spee Baum-Sicherung
Safe-Tree-Belt: Sicherheit bei der Baumlandung!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
29,90 € 27,90  €
Free*Spee Rettungsschnur mit Pfeife
Free*Spee Rettungsschnur mit Pfeife
Hilfe rufen wenn es nötig ist!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
13,90 € 12,90  €
Free*Spee Safe Tree Kit
Free*Spee Safe Tree Kit
Das First-Aid- & Baumsicherungs-Set!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
69,00 € 59,00  €

Piloten-Geschenke bis 100,- €

In diesem Bereich schlagen wir drei Helmvarios vor, die eine sehr gute Ergänzung zu einem normalen Vario darstellen oder dieses auch ganz ersetzen können. Ein Helmvario wird mit einem Klettverschluss am Helm befestigt und hat nur eine einzige, sehr einfache Aufgabe: Es piept wenn es nach oben geht!

Unsere drei Helmvarios kommen von Compass, SkyBean und Syride. Das SkyBean 2 Vario ist das leichteste Helmvario, das aktuell am Markt erhältlich ist, kommt von einer jungen Firma aus der Slowakei und ist komplett im 3D-Drucker entstanden. Das Syride SYS'One V3 bietet neben einer sehr feinfühligen Steig- und Sinkakustik auch noch eine einfache otpische Anzeige. Beide Varios werden mit Batterien betrieben. Der Compass Beeper ist als einziges Helmvario mit einem Solarpanel ausgestattet und lädt sich damit im Flug selbst auf.

Ob als Backup Gerät oder beim Hike & Fly, ein Helmvario gehört zu einer vollständigen Ausrüstung einfach dazu!

SkyBean SkyBean 2 Vario
SkyBean SkyBean 2 Vario
Klever, klein und smart!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
75,00 € 69,00  €
Syride SYS'One V3
Syride SYS'One V3
Akkustisch, optisch, einfach!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
69,00 € 64,00  €
Compass Beeper
Compass Beeper
Das Helmvario mit Solar!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
99,00 € 85,00  €

Pilotengeschenke bis 200,- €

Jetzt wird es mit zwei Helmen und einem Packsack etwas gemischter. Einer unserer beliebtesten Helme ist der SupAir Pilot, der auch nur ganz knapp die Rubrik bis 100,- € verpasst hat. Der SupAir Pilot wurde speziell für das Paragliden entwickelt, ist modern, komfortabel, sehr leicht und sicher. Was will man von einem Helm mehr.

Als zweiten Helm möchten wir mit dem Icaro Nerv ein etwas spacigeres Modell in die Geschenkliste einbauen. Der Icaro Nerv ist ein leichter, sehr komfortabler Helm mit Carbon-Optik. Er besteht aus einer sehr festen Polycarbonat-Schale und einem komfortablen, auswechselbaren und waschbaren Innenfutter. Durch sein Justierrad kann die Größe des Helms optimal auf die Kopfform angepasst werden.

Als drittes Geschenk reiht sich der Nova Cito Schnellpacksack in die Liste ein. Er ist bequem und äußerst praktisch, speziell im Flachland wo man auch schon 3-4 Flüge pro Tag macht. Richtig gepackt bekommt er eine Rucksack-ähnliche Form und bietet dank seines Tragesystems mit Brust- und Hüftgurt sehr guten Tragekomfort. Er kombiniert die Vorteile von Schnellpacksack und Rucksack.

 

SupAir Pilot
SupAir Pilot
Modern, komfortabel, leicht und sicher!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
120,00 € 110,00  €
Icaro  Nerv
Icaro  Nerv
Leicht und komfortabel!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
140,00 € 129,00  €
Nova Cito Schnellpacksack
Nova Cito Schnellpacksack
Der Schnellpacksack von Nova
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
168,00 € 149,00  €

Pilotengeschenke bis 300,- €

In der letzten Rubrik folgen noch einmal zwei Varios, diesmal mit GPS Funktion, die damit auch Datenlogger für die Aufzeichnung von Streckenflügen dienen können.

Das SkyBean SkyDrop ist aktuell das kleinste GPS-Vario der Welt! Dank ultraleichtem und kompaktem Design mit vielen Softwarefunktionen eignet sich das SkyDrop für Gleitschirm- und Drachenflieger vom Anfänger bis zum XC-Experten. Mit seinem Gewicht von nur 68 g ist es auch bei Hike & Fly-Piloten angesagt.

Das Syride SYS'Nav V3 ist ein GPS-Variometer der Extraklasse mit G-Sensor und Thermik-Schnüffler. Es ist der ideale Begleiter für Streckenpiloten. Dank seinem GPS-Sensor und der SD-Card können nicht nur Flüge aufgezeichnet werden, sondern man hat auch die Lufträume ständig im Blick. Durch seine Navigationsfunktion ist es auch bei Wettbewerben nutzbar. Die Anzeige ist konfigurierbar.

Und wenn Sie sich trotz dieser langen Liste an Ideen nicht entscheiden können, dann halten wir natürlich auch Gutscheine in allen Preisklassen für Sie bereit.

 

SkyBean SkyDrop
SkyBean SkyDrop
Das kleinste GPS-Vario der Welt!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
259,00 € 220,00  €
Syride SYS'Nav V3
Syride SYS'Nav V3
Das Profi-Vario mit Navigation und G-Sensor!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
399,00 € 379,00  €
Moselglider 250 Euro Gutschein
Moselglider 250 Euro Gutschein
250 Euro Wertgutschein!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
250,00 € 250,00  €

01.12.2018 | Neue Vario Technologien von SkyTraxx Fanet und Flarm

Mit Fanet und der Unterstützung von Flarm bringt Skytraxx zwei interessante neue Technologien in die Gleitschirm Szene. Flarm ist ein Verkehrsinformations- und Kollisionsvermeidungssystem für die allgemeine Luftfahrt, Leichtflugzeuge, Drohnen und jetzt auch Gleitschirme. Mit einem eingebauten Flarm wird man über nahen Verkehr informiert und vor Zusammenstößen gewarnt. Das ist für uns selbst gar nicht so wichtig, da wir sehr langsam sind, wir werden mit dem System aber auch von anderen Piloten in Segelflugzeugen oder Sportmaschinen gesehen, was unsere Fliegerei deutlich sicherer macht. Aktuell sind mehr als 35000 bemannte Luftfahrzeuge und viele Drohnen mit Flarm ausgerüstet.

Interessanter für uns ist aber die neue Entwicklung von Fanet, dem Flying ad-hoc Network (siehe Grafik). Wie der Name schon sagt, baut Fanet ein Funknetzwerk zwischen allen kompatibelen Geräten auf, die in einem Umkreis von ca. 30km sind und Ihre Position freigegeben haben.

Ist Fanet verfügbar, dann sieht man auf der interaktiven Karte seines Varios alle anderen Piloten in der Gegend und kann sofort erkennen, wie hoch sie sind und wo sie sich genau befinden. Klickt man auf die Benutzerliste und den Piloten, werden seine aktuellen Steig- und Sinkwerte, die Flugrichtung, die Höhe und der Kurs angezeigt. In unserer Grafik kann sich Sylvie also bereits vor dem Start entscheiden, ob Sie besser in Richtung von Mike, Frank oder Katja fliegt, je nach dem, wo es gerade hoch geht oder nicht. Untereinander können auch vordefinierte oder neue Nachrichten ausgetauscht werden, z.B. „gehe zum Landen“ oder „fliege an den nächsten Hang“.

Fanet basiert dabei auf herkömmlicher und freier Funktechnologie in Echtzeit, es entstehen also keine zusätzlichen Kosten und es funktioniert auch in Gegenden ohne Handy Empfang. Zusätzlich besteht bei Fanet auch noch die Möglichkeit Wetterstationen am Start- oder Landeplatz einzubinden. In Planung ist hier eine Kooperation mit Holfuy und PiouPiou. Werden die Bodenstationen mit dem Fanet Funkmodul ausgestattet und haben zusätzlich eine Internet Verbindung ist sogar ein kostenloses Live-Tracking über Fanet möglich. Zusätzlich werden dann auch Windrichtung und Stärke am Landeplatz im Display angezeigt. Auch vermisste oder abgestürzte Piloten sind so leichter zu finden.

Das ist endlich noch einmal eine wirkliche Innovation, Kompliment an den Hersteller Skytraxx. Da die Plattform Open Source ist, könnten auch andere Vario Hersteller ihre Geräte mit Fanet ausrüsten. Wir wollen Fanet im nächsten Jahr intensiv testen und unsere Tandempiloten mit neuen Varios ausstatten. (Text und Grafik von Axel Kalenborn)

Skytraxx 2.1 (+- Fanet & Flarm)
Skytraxx 2.1 (+- Fanet & Flarm)
State of the Art, neu definiert!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
598,00 € 559,00  €
Skytraxx 3.0 (+- Fanet & Flarm)
Skytraxx 3.0 (+- Fanet & Flarm)
Das Highlight des Skytraxx Welt!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
885,00 € 765,00  €
Skytraxx Fanet + Flarm Beacon
Skytraxx Fanet + Flarm Beacon
Vernetztes Fliegen leicht gemacht!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
198,00 € 189,00  €

30.07.2018 | Test: Ozone Rush 5, EN-B

Ozone Rush 5 - EN B
Ozone Rush 5 - EN B
Zeno- & Delta-Technologie in der EN B Klasse!
Preis ab:
3.890,00

Klassifikation

Wie sein Vorgänger, eignet sich der Rush 5 auch wieder für Piloten, die regelmäßig fliegen gehen. Insgesamt fliegt sich der neue Rush gefühlt einfacher als der Vorgänger, gehört aber trotzdem in erfahrene Hände. Der Schirm vermittelt eine sehr große Ruhe und hat aufgrund seiner sehr guten Kappentechnologie, verbunden mit einer sehr effektiven und fein abgestimmten Bremse ein sehr großes Potential. Der Rush 5 fliegt sich intuitiv einfach und effektiv.

Aufsteiger aus den unteren Klassen dürften überrascht und vielleicht auch begeistert sein, wie leicht sich der Rush fliegen lässt – dennoch erfordert er im Zusammenspiel seiner sehr guten Reaktion auf Gewichtsverlagerung, verbunden mit der fein abgestuften Bremse Erfahrung des Piloten. Zwar steckt das Segel auch hektische Lenkausschälge und Gewichtsverlagerungen gut weg, kann aber durchaus dynamischer reagieren, als man es im Normalflug vermutet. (Testbericht von Jürgen Karthe)

» Den vollständigen Test als PDF lesen

05.07.2018 | Neue Produkte: PHI Tenor - EN B, Neo Suspender, SkyBean SkyDrop, SupAir Pilot

» PHI Tenor - EN B

Der Tenor ist ein Mid-Level EN-B Flügel, der mit einem sehr hohem technischen Aufwand gefertigt wird. Die damit erreichte dynamische Leistung und der hohe Grad an passiver Sicherheit setzen Masstäbe. Innovative Konstruktionsdetails, wie zusätzlichen Miniribs in der Vorderkante zusammen mit dem optimierten "zick-zack" 3D Shaping bringen einen neuen Level an Oberflächengüte.

» Neo Suspender

Endlich gibt es noch einmal eine echte Innovation am Gurtzeuge Markt. Neo hat eine völlig neue Gurtzeug Linie entwickelt: Das Suspender ist ein vollverkleidetes Liegegurtzeug mit Schalensitz. Das bringt Leichtigkeit, Stabilität, Präzision und Komfort in eine neue Form. Und duch den extrem leichten und innovativen Neo-Koroyd Rückenprotektor verbindet der Suspender niedriges Gewicht mit hoher Effizienz.

» SkyBean SkyDrop

Das SkyDrop ist das leichteste GPS-Vario der Welt! Dank kompaktem Design mit vielen Softwarefunktionen eignet sich das SkyDrop für Piloten vom Anfänger bis zum XC-Experten. Mit nur 68g Gewicht werden Hike & Fly-Piloten es lieben. Mehrere Bildschirme können personalisiert werden, das Vario verfügt über eine Bluetooth-Schnittstelle, ist kompatibel mit einer Android-basierten XC-App und wird dadurch zum ultimative Flugcomputer. (Text von Axel Kalenborn)

PHI Tenor - EN B
PHI Tenor - EN B
Low Level B mit Potential!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
3.850,00 € 3.295,00  €
Neo Suspender
Neo Suspender
Das leichte Streckengurtzeug von Neo!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
1.780,00 € 1.675,00  €
SkyBean SkyDrop
SkyBean SkyDrop
Das kleinste GPS-Vario der Welt!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
259,00 € 220,00  €

16.12.2017 | Neue Produkte: Advance Iota 2, Woody Valley Wani 2, Sup'Air Evo Lite

» Advance Iota 2

Im Iota 2 verschmelzt Advance die Technologien aus der Sigma 10 Entwicklung mit den hohen Sicherheitsanforderungen an einen Gleitschirm der EN/LTF-B-Klasse. Dadurch ist der Iota 2 extrem pitch- und richtungsstabil, auch in bewegten Luftmassen. Gleichzeitig begeistert er mit einer hervorragenden Leistung und das bei gleichgebliebenem Anspruch an den Piloten wie sein Vorgänger!

» Woody Valley Wani 2

Mit dem Wani 2 hat Woody Valley sein Erfolgsgurtzeug einmal komplett runderneuert. Das Wani 2 ist äußerst bequem und benutzt das bewährte Airbag-Federsystem. Eine Innenfeder füllt den Airbag unabhängig vom Staudruck und hält ihn offen, egal ob am Boden oder in der Luft. Der Rucksack wurde von Grund auf neu konzipiert, das Wenden vereinfacht, das Volumen vergrößert und die Lastenverteilung optimiert. Mehr geht nicht!

» Sup'Air Evo Lite

Sie möchten lange Streckenflüge in Angriff nehmen und Ihnen ist dabei die Sicherheit wichtig? Dann sollten Sie das Sup'Air Evo Lite auf jeden Fall genauer unter die Lupe nehmen. Das Evo Lite basiert auf dem Erfolgmodell Evo XC3, jedoch bei deutlich reduziertem Gewicht. Das Evo Lite wiegt in der mittleren Größe nur 3,7 kg und ist eines der besten Allroundgurtzege am Markt. (Text von Axel Kalenborn)

Advance Iota 2 - EN B
Advance Iota 2 - EN B
Swiss High-Level EN-B Volume 2!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
4.090,00 € 3.590,00  €
Woody Valley Wani 2
Woody Valley Wani 2
In jeder Hinischt besser!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
970,00 € 825,00  €
Supair Evo Lite
Supair Evo Lite
Einfach, effizient und jetzt auch leicht!
Hersteller
Preis ab:
Moselglider
Preis ab:
970,00 € 899,00  €

16.08.17 | Test: Sup'Air Leaf Light - EN-B

Supair Leaf - EN B
Supair Leaf - EN B
Fliegen gehen und Spaß haben!
Preis ab:
Auf Anfrage!

Klassifikation

Der Sup'Air Leaf Light 26 wiegt nur ganze 3,6 kg mit vollwertigen Tragegurten aus 1,2 cm Gurtband. Das Segel besitzt keine Sharknose und nur ein einfaches 3-D Shaping und ist deshalb sehr klein zu packen. Auch die flexiblen und knickresistenten Kunststoffstäbchen sind sehr packfreundlich. Das Packmaß des Leaf Light entspricht nahezu den Maßen von X-Alps Schirmen. In Verbindung mit einem Leichtgurtzeug, einem Helm, Leichtreserve und technischen Geräten, sollte ein Gesamtgewicht von deutlich unter 10 kg realisierbar sein.

Supair ist mit dem Leaf Light ein beeindruckendes, sehr leichtes Segel gelungen. Start-/ und Groundhandlingeigenschaften sind herausragend gut und das dürfte in der Szene schnell Anhänger finden. Das Segel ist sehr klein zu packen und eignet sich zum Verreisen per Flugzeug ebenso, wie auch zum sportlichen Hike and Fly in allen Geländen, mit überraschend  kompakten Maßen. Die Flugeigenschaften sind für einen Schirm dieser Gewichtklasse sehr gut – man erhält ein vollwertiges Gleitsegel, welches im Gleiten (Trimm) höher klassifizierten Schirmen nicht nachsteht. (Testbericht von Jürgen Karthe)

» Den vollständigen Test als PDF lesen
 

30.05.2017 | Test: Mac Para Elan 2 - EN-C

Mac Para Elan 2 - EN C
Mac Para Elan 2 - EN C
Der Semilight-Hochleister!
Preis ab:
3.590,00

Klassifikation

Der Elan 2 ist die konsequente Weiterentwicklung des ersten Elans. Der Aufbau des Segels ist neben der Wertbeständigkeit, eindeutig auf saubere, aerodynamische Umsetzungen – sprich auf Verbesserung der Flugleistung – ausgerichtet. Beim Elan 2 besticht die hochwertig und durchdacht verarbeitete Eintrittskante, die der Garant für die gute Auftriebskraft am Segel und deren Stabilität in turbulenten Bedingungen sein dürfte. Ein gut durchdachtes Leinenkonzept sorgt zudem für weitere Widerstandsarmut in den unteren Stockwerken.

Der Elan 2 ist als "semilight" Konstruktion umgesetzt, mit einem minimalen Gewicht von 4.6 KG. Er eignet sich für alls Streckenpiloten, die neben einer hohen Leistung großen Wert auf Sicherheit und gutes Handling legen. Aufsteiger aus der B-KLasse werden seine gutmütigen Flugeigenschaften schätzen. Er steigt sehr gut in der Thermik und neigt weder zum Graben noch zum Aufstellen. Sowohl beschleunigt als auch unbeschleunigt zählt seine Leistung zu den besten in der EN-C Klasse. Bemerkenswert ist jedoch das feinfühlige Handling und die enorme Stabilität. (Testbericht von Jürgen Karthe)

» Den vollständigen Test als PDF lesen