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Swing Connect Reverse - Das WendegurtzeugDie sogenannten „Wendegurtzeuge“ sind ja, das belegt nicht nur unsere Verkaufstatisik, so richtig in Mode gekommen. Von 10 bei uns verkauften Gleitschirmgurtzeugen sind fast 5 „Wendegurtzeuge“. Früher waren diese Gurtzeuge meist so konzipiert, dass sie ideal für Paraalpinisten waren. Also extrem leicht, oft ohne Protektor und gerade mal so bequem, dass man nach einer langen Bergwanderung nur einen kürzeren Flug so richtig geniesen konnte. Das hat sich geändert. Ok, schwerer sind sie geworden – meist so zwischen 3 bis 4,5 kg - ein Luftprotektor sorgt dafür aber auch für einen „LTF Unfallschutz„. Ich, als bequemer Pilot - zum Startplatz gehen mach ich wirklich nur im Notfall – frage mich, brauch ich so ein Wendegurtzeug jetzt auch? Schön wäre es ja, auf diese Weise weniger Gesamtgewicht zu haben, da das abnehmen mir ziemlich schwer fällt. Beim Wendegurtzeug spare mich ja auch noch das Gewicht des Packsacks. Ok, nicht jeder Flug dauert stundenlang, nicht jeder ist ein XC Flug bei dem ein wirklich bequemes Gurtzeug nötig wäre, aber im Falle des Falles. Das Hyprid von Sup Air – die Mutter aller Gurtzeughersteller – haben wir kürzlich vorgestellt und für gut befunden. Da passt es gut, dass uns Swing gerade das nagelneue Connect Reserve zu Verfügung gestellt hat. Das Swing Connect 2, ein „normales“ Gurtzeug fliege ich schon länger. Unter anderem schätze ich den wirklich exzellenten Sitzkomofort der unter anderem durch die individuellen Einstellmöglichkeiten erreicht wir. Leichter könnte es sein und etwas nervig ist nur das einpacken. Der Packvolumen ist halt durch den Protektor recht groß. Auf der Swing Homepage wird das Reserve wirklich detailiert beschrieben und unter anderem der Sitzkomfort gelobt. Also, Gurtzeug in unserem Shop aufgehängt und reingesetzt. Fühlt sich gut an, genau wie beim „normalen“ Connect 2. Die Einstellmöglichkeiten sind auch die Gleichen. Mist, es regnet draußen, würde es jetzt gerne richtig ausprobieren. Dann mache ich doch das was wir unserem Kunden in unserem „Gurtzeugtestcenter“ immer anbieten. Plasma an, DVD an, nettes Fliegerfilmchen, in Gurtzeug setzen und los geht`s. Und das Beste, mein Sohn bringt Papa noch ein Bier (Probesitzenden Männern reiche ich sonst immer ein Bier, den Frauen auf Wunsch ein Gläschen guten Sekt). Ich sitze und sitze, träume vom Fliegen, trinke mein Bier, nee Stunde ist da schnell vorbei und ich sitze immer noch super bequem. Der Streckencrack im Film ist jetzt auch gelandet und packt sein Gerödel ein. Dann teste ich das auch mal. Ich nehme mir unsren Ozone Rush 2 L , Frontcontainer, Helm und Overall. Ob das alles in das Wendgegurtzeug reinpasst? Ich leg los und staune, das klappt locker, das Volumen des Packsack`s ist erstaunlich gering und alles ist drin. Mist , jetzt fange ich sogar schon an zu reimen – weiter, nee keine Angst. Jetzt das Teil mal tragen. Ups, was ist das habe ich so nee leichte Ausrüstung? Einfacher, nur der renommierte Rucksackhersteller Deuter hat sein Know How zu Verfügung gestellt. Einfach genial das Tragesystem. Ausrüstung also erst mal ins Auto und warten auf besseres Wetter. Es geht doch nichts über einen richtigen Praxistest. Ost-Wind, auf nach Zeltingen Rachtig, der kurze Weg zum Startplatz ist mit dem Tragekomfort noch kürzer als sonst, Gerödel ausgepackt, Packsack mit einem Handgriff zum Gurtzeug gemacht und los geht's. Erst ist mal nee Stunde Thermiksuche angesagt, es ist ruppig aber hoch geht es leider nicht. Ach ja, ich sitze in einem leichten Wendegurtzeug, merke tue ich aber nichts davon, ich sitze mal mindestens so beqeum wie im meinem „normalen“ Connect 2. Jetzt geht`s aber hoch, endlich, langsam aber es geht, ich drehe und drehe, bin über Wittlich, weiter in die Eifel. Erst mal gerade aus bis zur nächsten Wolke, hoffentlich zieht die auch, tut sie auch, noch einmal an die Basis – leider war sie an diesem Tag nicht sehr hoch – und weiter. Bis zur nächsten Wolke schaffe ich es aber nicht mehr. Mist ich stehe mitten in der Eifler Pampa. Weit und breit keine Ortschaft. Nur nee wenig befahrene Landstrasse. Mist denke ich, wobei, nee gute Möglichkeit den Tragekomfort mal so richtig zu testen. Alles ist schnell verpackt und los geht`s. Eine Stunde Fussmarsch sind angesagt. Kein Problem, ich wiederhole mich, der Tragekomfort ist ideal, besser geht nicht. Quatsch besser geht noch, der Streckenflug wäre besser etwas weiter gegangen und der Landeplatz wäre ein schöner Biergarten mit direkter Autobahnanbindung gewesen. Wer mehr Details zu diesem Gurtzeug erfahren möchte, auf www.swing.de ist es wirklich super detailiert beschrieben. ![]() |
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